Kartenvorverkauf
Sommerkonzerte 2020
Im Kammermusiksaal der Philharmonie
Mittwoch, 17.06.20
Donnerstag, 18.06.20
Jeweils um 19:00 Uhr
Karten im Mai erhältlich
Im Kammermusiksaal der Philharmonie
Mittwoch, 17.06.20
Donnerstag, 18.06.20
Jeweils um 19:00 Uhr
Karten im Mai erhältlich
Die Schach-AG des Heinz-Berggruen-Gymnasium hat bei den Berliner Schulschachmeisterschaften am 18.03.2019 einen starken dritten Platz errungen.
Nach einem spannenden Turnier in der Qualifikationsstaffel, bei der wir dem Herder-Gymnasium unterlegen sind, dafür aber gegen die Friedensburg-Oberschule gewonnen haben, sind wir ins Finale eingezogen.
Dort haben gespielt:
Brett eins: Sebastian Lutz (Q2)
Brett zwei: Arda Yilmaz-Karasu (7d)
Brett drei: Torben Dittmer (Q2)
Brett vier: Jakob Spehr (Q2).
Alle vier haben ein tolles Turnier geliefert.
Gegen das Herder-Gymnasium konnten wir wie auch in der Qualifikationsstaffel keinen Punkt erkämpfen, haben aber gute Partien gespielt. Insbesondere Jakob hat in dieser Runde am vierten Brett ein spannendes Endspiel bekommen, in dem er einen Läufer mehr hatte, hat das Endspiel aber ungenau gespielt und daher verloren.
In der nächsten Runde ging es gegen den zweitstärksten Gegner, das Otto-Nagel-Gymnasium. Hier konnte Jakob am vierten Brett durch eine Taktik, die er in einer Position, in der er über seine Gegnerin bereits eine Qualität hatte, gefunden hat, ihre Dame für einen Turm gewinnen und ist so in ein gewonnenes Endspiel mit einer Dame gegen einen Springer gekommen. Torben und Arda hatten beide zeitweise gute Positionen, konnten sie aber gegen ihre leider auf dem Papier wesentlich stärkeren Gegner nicht halten, und Sebastian hat durch eine Impräzision in seiner Eröffnungstheorie eine Figur verloren und sein Gegner hat seinen Vorteil stark ausgespielt.
Die dritte Runde haben wir gegen das Jüdische Gymnasium gespielt. Hier wussten wir, dass wir in der Rundenwertung nur noch ein Remis halten mussten, um den dritten Platz zu bekommen, die Schüler haben sich aber in keinem Maße auf diesem Wissen ausgeruht. Sebastians Gegner hatte gegen ihn eine Russische Eröffnung gewählt, wich aber schon sehr früh von der Theorie ab, was Sebastian gut auszunutzen wusste. So gewann er zunächst einen Bauern, dann eine Figur und ging dann in ein gewonnenes Endspiel über. Am vierten Brett hatte Jakob Schwarz. Der König seines Gegners stand über das ganze Mittelspiel hinweg im Zentrum. Es kam zu einem großen taktischen Scharmüzel, bei dem er zunächst Material gewann, dann die Partie mit einem erzwungenen Matt. Torben hatte eine Qualität gewonnen und ging mit dieser in ein gewonnenes Endspiel über. Durch eine Ungenauigkeit verlor er hier leider die Möglichkeit auf Sieg, nahm aber ein simples Remis. Arda verlor seine Partie leider, hat aber stark gekämpft.
Für Interessierte findet die Schach-AG jeden Donnerstag von 15:30 bis 17:00 in R16 statt. Die Teilnahme steht Schülern aller Klassenstufen offen. Es ist keine Vorerfahrung notwendig.
Wir sind sehr stolz auf unseren dritten Platz und freuen uns auf weitere Schulschachturniere!
Bildunterschrift: Von links nach rechts: Arda, Sebastian, Jakob und Torben.
Am heutigen Faschingsdienstag besuchte Rahel Mann die Klasse 7a, um mit ihr über die nationalsozialistische Zeit in Berlin zu reden. Rahel Mann wurde als 7-jähriges jüdisches Mädchen in Berlin in einem Keller vor den Nazis versteckt, nachdem sie zuvor in einer sogenannten „Sternwohnung“ gelebt hatte, in der Juden versammelt wurden, bevor sie deportiert wurden. Auch wenn Frau Mann 1945 erste 8 Jahre alt war, konnte sie sich lebhaft an ihre Befreiung durch die Russen erinnern und den Schüler:innen so einen bleibenden Eindruck dieser Zeit hinterlassen.
Wir danken Rahel Mann für diese lehrreiche Stunde und nehmen uns ihre Mahnungen, achtsam zu sein und nie zu schnell zu urteilen, zu Herzen.
Am vergangenen Freitag (15.02.) versammelte sich die 10. Stufe in der Aula, um einen etwas anderen Geschichtsunterricht zu genießen. Zu Gast waren der 97-Jährige Leon Schwarzbaum und der Regisseur Hans-Erich Viet, welche gemeinsam einen Dokumentationsfilm über Herrn Schwarzbaums Erlebnisse in Auschwitz, Buchenwald und Sachsenhausen gedreht haben. Nachdem wir gemeinsam „Der letzte Jolly Boy“ gesehen haben, standen die Gäste für Fragen zur Verfügung. Leon Schwarzbaum erläuterte eindringlich und intensiv seine Erlebnisse in seiner zweijährigen Gefangenschaft, berichtete von Gräueltaten und dem Tod seiner Familie und mahnte vor der Gefahr des Vergessens oder gar Leugnung dieser dunklen Epoche in der deutschen Geschichte.
Wir bedanken uns bei Herrn Viet und Herrn Schwarzbaum für die vermittelten Eindrücke, die durch kein Schulbuch ersetzt werden können.
Am vergangenen Donnerstag (24.01.2019) machte sich der Geschichtsleistungskurs zur Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt auf, um am Schülerlabor „Um-/bruch. Politische Kommunikation in Berlin 1848/49“ in Korrespondenz mit dem Deutschen Historischen Museum teilzunehmen. Mit Originalquellen konnte sich in die Lage der Bewohner Berlins zur damaligen Zeit versetzt und die Ereignisse anhand von Flugblättern rekonstruiert werden. Hierbei konnten die Schülerinnen und Schüler in die historische Forschung auf Universitätsniveau schnuppern und zeigten, dass ihnen das wissenschaftliche Arbeiten bereits vertraut ist. Neben der vertiefenden theoretischen Arbeit gelang gegen Ende sogar das Plakatieren der bearbeiteten Flugblätter an einer dafür vorgesehenen Wand. Vielen Dank an die Organisatoren des Projekts!
In seinem Abschlussprojekt widmet sich der DS-Kurs des 4. Semesters dem Theater des Absurden. Die Bühne wird zu einer piefigen Strandpension, die von einem älteren Ehepaar namens Meg und Petey geführt wird. Stanley, offenbar ein ehemaliger Klavierspieler, ist ihr einziger Dauergast. In diesem geschützten Raum der Pension führen sie ein vermeintlich friedliches Leben mit ganz eigener Dynamik. Doch diese trügerische Idylle wird jäh gestört, als drei neue Gäste die Tür öffnen und das Haus betreten.
Harold Pinters „Die Geburtstagsfeier“ spricht von Bedrohung, Mechanismen der Macht und einer grundlegenden Angst vor der Welt, die sich nicht selten hinter nichtssagendem Alltagsgeschwätz und gezwungen aufrecht erhaltener Routine verbergen. Es liefert ein Bild der Zerstörung.
„Die Geburtstagsfeier“, Montag, den 28.1. und Dienstag, den 29.1.2019 jeweils um 19 Uhr in der Aula des HBG.
Wir danken für Ihren Besuch am Tag der Offenen Tür 2019.
Falls noch Fragen offen geblieben sind, rufen Sie uns an.
Am 20. Dezember, direkt vor den Weihnachtsferien, gab es noch ein besonderes Highlight: Im Rahmen des DSO-Kammermusikprojekts musizierten insgesamt 31 Schülerinnen und Schüler unserer Schule beim letzten Kammermusikabend des Jahres. In den vorhergehenden Monaten hatten fünf Ensembles – zwei Streichquartette, zwei Streichquintette und ein Bläserquintett – mit Musikerinnen und Musikern des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO) geprobt und präsentierten nun ihre Ergebnisse. Darüberhinaus waren weitere Solobeiträge und ein kleines Vokalensemble zu hören. Aufgeführt wurden Werke u.a. von Bach, Beethoven, Mendelssohn Bartholdy, Dvorak, Fauré, Hindemith, Holst und Rutter. Den Abschluss des Abends bildete die Komposition eines teilnehmenden Schülers. Das zahlreich erschienene Publikum war hoch konzentriert und sichtlich begeistert.
Das Abschlusskonzert des DSO-Kammermusikprojekts findet am Sonntag, 27. Januar 2019, um 15.00 Uhr in der Villa Elisabeth (Berlin-Mitte) statt.